Die FDP fordert, dass kantonale/regionale Pilotprojekte zur Einführung der freien und unentgeltlichen Schulwahl auf Gymnasialstufe durchgeführt werden. Diese freie Schulwahl ist auf die öffentlichen Gymnasien beschränkt. Voraussetzung dafür ist ein schweizweit einheitliches und kontrolliertes Zielniveau der Maturitätsprüfung. Die Gymnasien stehen somit in einem wettbewerblichen System, das der Qualitätssteigerung dienlich ist. Die freie Schulwahl auf Gymnasialstufe fördert (bereits vor einer Hochschul- oder Berufsausbildung) den Entscheidungswillen und die Flexibilität der angehenden Maturanden/-innen.
Forderung 6:
Auf Gymnasialstufe soll mittels kantonaler/regionaler Pilotprojekte die freie Schulwahl (unter öffentlichen Gymnasien) geprüft und im Falle positiver Erfahrungen auch eingeführt werden.
Das liberale Gedankengut würde zwar zu einer freien Schulwahl in allen Schulstufen tendieren, doch könnte ein solcher Liberalisierungsschritt in der obligatorischen Schule zu erheblichen gesellschaftspolitischen Problemen führen (Segregation gewisser Quartiere in Städten und Agglomerationen, Integrationsprobleme, etc.). Im Zusammenhang mit dem Angebot von Tagesschulen muss die freie Schulwahl für berufstätige Eltern jedoch gewährleistet werden.
